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Flohr Schweisstechnik

Arbeitsschutz beim Schweissen von Metallen

Das Schweissen ist mitunter eine sehr gefährliche Angelegenheit, da man gelegentlich mit starken Strömen, explosiven Gasen, Abgasen, Wärmeentwicklung, flüssigen Metall und Licht arbeitet.

Es kommt immer ganz darauf an, welche Schweißverfahren in welcher Firma vorgenommen werden. Fakt ist, dass die meisten Schweissarbeiten der Gesundheit sehr schaden können, wenn man nichts dagegen tut. Jeder Arbeiter muss sich aufgrund seiner Arbeiten deshalb mit Arbeitsschutz beim schweissen schützen, dieses gesamte Verfahren nennt man den Arbeitsschutz. Durch den Arbeitsschutz beim schweissen, kann man sich vor auftretenden Schadstoffen schützen, die zum Beispiel krebserzeugend sind, oder eine Vergiftung durch Einatmen der Stoffe erzeugen. Diese beiden Gefahren, sind die schlimmsten, die mit den Schweißarbeiten verbunden werden. Krebs kennt jeder Mensch, der oft nicht heilbar ist und durch das Einatmen der Stoffe, kann es zu einer schweren Lungenerkrankung kommen, die ebenfalls nicht heilbar ist.
Wegen all der Gefahren, dürfen Menschen auch nur Schweißarbeiten vornehmen, wenn sie einen Ausbildungsnachweis vorlegen können. So weiß der Arbeitgeber, dass diese Leute sich mit den Gefahren des Schweissens auskennen und nichts verkehrtes tun. Denn nicht nur den Arbeitnehmern kann etwas bei falschen Arbeitsschutz beim schweissen passieren, sondern auch den Arbeitgebern, wenn sie darauf nicht korrekt achten. Deshalb weisen sie auch jeden neuen Mitarbeiter noch einmal in den Schutz ein, damit er auch wirklich alles richtig macht.
Grundsätzlich gibt es einige Schutzmaßnahmen, die man bei bestimmten Schweissarbeiten beachten muss. So trägt man beim Autogenschweißen immer eine Schutzbrille, um keine Funken oder Schweissteile in die Augen zu bekommen. Das besondere an dieser Schutzbrille ist, dass die Gläser eingefärbt sind. Somit ist der Schweißer blendfrei und kann seine Arbeit ohne Störungen verrichten. Es gibt sogar Schutzklassen der Brillen für die Schweißarbeiten, diese sind in der Europäischen Norm festgelegt. Für das Autogenschweissen muss eine Brille die Schutzklasse 2 bis 8 vorweisen, für eine andere Schweißarbeit de man Lichtbogenschweißen nennt, liegt die Schutzklasse sogar bei 9 bis 16. Aber nicht nur die Brillen sind von Wichtigkeit, um den Körper zu schützen, gibt es einen Schirm, der das Gesicht abdeckt, damit die Haut durch Funken nicht geschädigt wird. Der Schirm kann an einem Helm befestigt werden, da der Schweißer ja nun beide Hände für seine Arbeit benötigt. Es gibt aber auch eine Art Kopfklappe, die ebenfalls den Schirm halten kann. Natürich benötigt der Schweißer auch bestimmte Kleidung, denn die Funken und Metallteile könnten auch an seinem Körper kommen. Die Kleidung ist schwer entflammbar und deckt jede Hautpartie ab. Außerdem tragen die meisten Schweißer auch noch einen Gehörschutz, weil die Schweißarbeiten sehr laut sein können und so das Hörorgan schädigen können.
Da auch die Lunge geschädigt werden kann, wie schon oben erwähnt, gibt es einen Schweißrauchfilter, der den Feinstaub absaugt und filtert, damit dies nicht in die Lunge des Arbeiters geraten kann. Ist dieser Filter in einer Firma nicht vorhanden, wird der Arbeiter zu seiner Schutzkleidung auch noch ein Gebläsefiltergerät bekommen, da ihn ebenfalls schützt. Auch andere Mitarbeiter müssen geschüttz werden, was meist durch Schallschutztrennwände geschieht, oder zumindest durch einen Schweißvorhang.